Do. 04. Mai 2017 19:30 Uhr: Machtrausch und Zerstreuung – Goethes Faust als Drama des neuzeitlichen Menschen

Denken und Leben
Philosophie in der Pocci-Gesellschaft

Philosophischer Kreis mit Beate Himmelstoß
Im Stüberl im Restaurant Bergkramerhof, Wolfratshausen
Text, Interpretation, Gespräch

4.Mai 2017 19:30 Uhr

Machtrausch und Zerstreuung  
Goethes Faust als Drama des neuzeitlichen Menschen

 

Eintritt: 10 Euro
Um Anmeldung wird gebeten: 08177 – 8424

 

bis Ende Mai: Rathaus Berg: „Blumen, Tiere, Fröhliches – der andere Habdank“

Herzliche Einladung
zur Ausstellungseröffnung

 

Am Freitag, 7.4.2017 um 19 Uhr wird im Rathaus in Berg eine besondere Ausstellung eröffnet: Johannes Habdank führt in die Bilder seines Vaters Walter Habdank ein, er lebte 1979-2001 in der Maxhöhe. Für klassische Habdank-Bilder erstaunlich „leichte Kost“, auch weniger Bekanntes wird gezeigt: „Blumen, Tiere, Fröhliches – der andere Habdank“, passend zur Frühlingszeit.
Die Ausstellung kann bis Ende Mai besichtigt werden. Mo-Fr 7.30-12.30 (nicht Mi), Do 14-18.

Mi. 03. Mai 10.00 Uhr und 19.30* Uhr: „Wer bin ich, wenn ich denke, daß ich bin?“ Blaise Pascal und die Frage nach der zeitlichen Existenz

*(nur bei Teilnahme von mind. 5 Personen)

Vortrag von Dr. Volker Rühle mit anschließender Diskussion, am
Mittwoch, 03. Mai 2017, 10.00 Uhr und 19.30* Uhr
*(nur bei Teilnahme von mind. 5 Personen),
Katharina-von-Bora-Haus, Fischackerweg 10, 82335 Berg
Eintritt 15 Euro, Anmeldung unter Tel 08151-50046 oder
E-mail b.mollerus@gmx.de
www.kulturverein–berg.de

 

„Wer bin ich, wenn ich denke, daß ich bin?“
Blaise Pascal und die Frage nach der zeitlichen Existenz

 

Dr. phil.habil. Volker Rühle

Philosophie im Zeitenwandel
Vorträge mit Diskussion

René Descartes (1596-1650) und Blaise Pascal (1623-1662) versuchen auf unterschiedliche Weise, die geistigen und politischen Umbrüche in Europa zu verarbeiten, die im 30jährigen Krieg ihren Kulminationspunkt erreichten. Beide standen am Abgrund eines Skeptizismus, der als oberste Norm nur noch die gewaltsame Durchsetzung eigener Normen kannte – und beide arbeiteten an der Begründung einer neuen, wissenschaftlich fundierten Vernunftform, die sich nach dem Zusammenbruch der religiösen Dogmen allein auf die Kapazität des menschlichen Denkens berufen kann.

Deshalb bricht Descartes die Verbindungen zum religiösen Denken der Tradition ab und erarbeitet eine wissenschaftliche Methodik, die ihren Erkenntnisanspruch auf alle Bereiche des menschlichen Lebens erstreckt: Alles, was es gibt und was uns angeht, läßt sich mit wissenschaftlichen Mitteln begreifen und nachvollziehen.

Dem gegenüber geht Pascal von der Endlichkeit der menschlichen Vernunft aus und stellt sich von hier aus das Problem ihrer Grenzen: Wie können wir mit den existentiellen Problemen umgehen, die sich jenseits dieser Grenzen für uns auftun?

Die Verbindung beider Fragestellungen enthält heute – nach der Öffnung der klassischen mathematischen Wissenschaft und der neuen Aktualität theologischer Problemstellungen – auch wieder neue Denkanstöße.

 

Jeder Vortrag wird an 2 Terminen, jeweils vormittags und abends, angeboten:

Mittwoch, 19. April, 1. Termin: 10.00 Uhr, 2. Termin: 19.30 Uhr, Katharina-von-Bora-Haus, Berg, Fischackerweg 10:

  • „Ich denke also bin ich“: René Descartes‘ Begründung einer neuen Wissenschaft

 

Mittwoch, 3. Mai, 1. Termin 10.00 Uhr, 2. Termin 19.30 Uhr, Katharina-von-Bora-Haus, Berg, Fischackerweg 10:

  • Wer bin ich, wenn ich denke, daß ich bin?: Blaise Pascal und die Frage nach der zeitlichen Existenz
  • jetzt wird’s aber Zeit!