Szenenbild: Kasperl Larifari am Hof des Kalifen Chasid

Marionettentheater an fünf Wochenenden

Das Starnberger Marionettentheater präsentiert „Kalif Storch“ mit Kasperl Larifari
Ein Zaubermärchen frei nach Wilhelm Hauff
Bearbeitet von Egon A. Blädel, unter der Regie von Margit Hofstetter
Geeignet für Kinder ab 6 Jahren und alle jung gebliebenen Erwachsenen

Das Stück

Szene aus Kalif Storch

Treffen der Verzauberten

In seiner einunddreißigsten Spielzeit entführt das Starnberger Marionettentheater seine Besucher in den Orient.

Nach „ein paar Flascherl Palmwein fürn Durst“ ist Kasperl Larifari auf einer „Bildungsreis‘ ins Arabische“ von seinem Kamel gefallen und landet am Hofe des mächtigen Kalifen Chasid. Dort bittet er in gepflegtem Bayrisch um eine Anstellung: „Weil ich für d’Heimreis an Diridari brauch“, allerdings „eher was Gehobenes, als Minister oder Dipflomat“. Der Kalif ist von dem drolligen Kauz so amüsiert, dass er ihm die freie Stelle des Palastspaßmachers gibt.

Kurz darauf erscheint ein Krämer und schenkt dem Kalifen ein geheimnisvolles Pulver, das Menschen in jedes beliebige Tier verwandelt. Um den für die Rückverwandlung notwendigen Zauberspruch nicht zu vergessen, darf allerdings nicht gelacht werden. Das freilich ist mit dem neuen Spaßmacher vollkommen unmöglich, und so beginnt das Abenteuer …

Egon A. Blädel, der seit Anbeginn dem Kasperl auch seine Stimme leiht, hat dem Stück von Wilhelm Hauff einen ganz eigenen, humorvoll bayerischen Charakter verliehen.

Das Starnberger Marionettentheater

Marionettenspieler

Marionettenspieler (Foto: Patricia Rex)

Mit der diesjährigen Spielsaison feiert das Starnberger Marionettentheater sein 30-jähriges Bestehen. Das Ensemble aus geübten Laien spielt neu inszenierte Stücke des „Kasperlgrafen“ Franz Graf von Pocci oder – wie in diesem Fall – Stücke anderer Autoren „im Geiste Poccis“.

Nach der Aufführung kommen die Spieler traditionellerweise mit ihren Figuren ins Foyer. Kinder und Erwachsene haben dann die Möglichkeit, die kleinen „Schauspieler“ ganz aus der Nähe zu betrachten oder sogar selber zum Leben zu erwecken.

„Fundament“ des Theaters ist die Sammlung von Dr. Arnulf Gnam, der seine annähernd 300 Marionetten 1986 der Stadt Starnberg vermachte. Er hatte die Figuren von verschiedenen Marionettenbauern zu Pocci-Stücken fertigen lassen. Der wichtigste unter diesen Figurenbauern war der ehemalige Leiter des Tölzer Marionettentheaters, Oskar Paul.

Pressestimmen

Wenn auch Sie die Veranstaltung weiterempfehlen möchten, finden Sie hier das Plakat im PDF-Format (1,1MB) zum Download.

Besucherinfos

Termine

Das Stück ist an fünf Wochenenden zu sehen,
samstags um 15 und 17:30 Uhr, sonntags um 11 und 14 Uhr

Kalif Storch Plakat

Kalif Storch Plakat

Dezember 2016
Sa, 17. / So, 18.

Januar 2017
Sa, 07. / So, 08.
Sa, 14. / So, 15.
Sa, 21. / So, 22.
Sa, 28. / So, 29.

Ort

Alte Oberschule (VHS-Gebäude, 1. OG)
Am Bahnhofplatz 14, 82319 Starnberg

Parken ist im Hof und auf der Straße möglich.
Der Starnberger Bahnhof Süd ist fünf Gehminuten entfernt.
Der Theatersaal im 1. Obergeschoss der Alten Oberschule ist leider nicht barrierefrei und nur über eine Treppe zugänglich.

Eintrittspreis

Erwachsene € 8,-
Kinder € 4,-

Kasperl Larifari verbeugt sich

Kartenvorverkauf und Reservierungen

Museum Starnberger See
Possenhofener Straße 5
82319 Starnberg
Di – So 10 – 17 Uhr, Montags geschlossen
Telefon 0 81 51 / 44 77 57 – 0

Presse zur Jahresausstellung 2016 „Auf der Suche nach dem Glück“

Starnberger Merkur online (anklickbarer Link zum Artikel)

 

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